Ihr Orthopäde in Coesfeld: Dr. N. Yücel, Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie - Eigenbluttherapie ACP

AUTOLOGES CONDITIONIERTES PLASMA (ACP)

Mit der Eigenbluttherapie ACP steht eine weitere Therapieoption in der Behandlung von Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern. Eine weitere wichtige Indikation stellt die Arthrose (z.B. Kniegelenke) dar. 
Untersuchungen haben gezeigt, dass die im menschlichen Blut enthaltenden Wachstumsfaktoren verschiedene Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Diese Erkenntnisse werden bei der Anwendung dieser Eigenbluttherapie genutzt, um eine Verbesserung hinsichtlich Schmerzverlauf und Beweglichkeit zu erreichen.

Ablauf:
Zuerst erfolgt die Entnahme einer kleinen Menge von venösem Blut (15ml) (in der Regel aus der Armvene).   

In einem 2. Schritt erfolgt ein spezielles Trennverfahren (Zentrifugieren). Hierbei kann der Teil des Blutes gewonnen werden, der die körpereigenen regenerativen und Arthrose-hemmenden Bestandteile enthält.



Durch eine speziell entwickelte Doppelspritze ist die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren gewährleistet.     

      

In einem 4. Schritt wird dann – unter entsprechenden sterilen Bedingungen - das gewonnene autologe conditionierte Plasma in die betroffene Region/Gelenk injiziert. 
Die Wirkung der ACP-Therapie beruht auf dem Freisetzen der Wachstumsfaktoren aus den Thrombozyten. Diese können an den betroffenen Stellen, an denen eine Injektion erfolgt, Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse einleiten, verschiedene Zelltypen aktivieren (Chondrozyten, Osteoblasten, Stammzellen) und die Produktion von Kollagen und Proteoglykanen (Grundbaustoffe des Knopels) modulieren und verbessern.

ACP bei Schädigung am Gelenkknorpel (Arthrose):
Aufgrund von Alterungsprozessen, genetischen Vorgaben oder überhöhter einseitiger Belastung können sich Abnutzungserscheinungen zeigen. Dieser Verschleiß des Knorpels wird als Arthrose bezeichnet und ist je nach Schädigung in vier Grade unterteilt. Bei einer beginnenden Arthrose (Grad I+II) werden z.B. Beschwerden wie unangenehmes Ziehen im Gelenk, morgendliche Gelenksteife, ein Anlaufschmerz oder auch Gelenkschmerzen beim Treppe steigen beschrieben. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass eine ACP-Therapie bei Arthrose Grad I-III zu guten Ergebnissen führen kann.

ACP bei Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern:
Mechanische Über- und Fehlbelastungen sind die häufige Ursache bei Verletzungen am Muskel, Sehnen- und Bandapparat. Während es bei der Muskulatur zu Zerrungen, Faser- oder sogar Komplettrissen kommen kann, führen derartige Belastungen an Sehnen und Bändern zu andauernden Reizzuständen, Teil- oder auch Komplettrupturen. Je nach Diagnose und Therapiemaßnahme kann die Anwendung des ACP-Verfahrens auch hierbei den Heilungsprozess beschleunigen.
 

  • Mögliche Anwendungsbereiche:
  • Frische Muskelfaserrisse
  • Rupturen und Teilrupturen von Bändern (z.B. Außenband vom Sprunggelenk)
  • Chronische Sehnenentzündungen (z.B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehne, Patellarsehne)

Mit dem Ziel des beschleunigten Heilungsprozesses kann die Eigenbluttherapie mit autologem conditionierten Plasma auch bei und nach folgenden operativen Eingriffen angewendet werden:

  • Operationen an Sehnen und Bändern wie z.B. Kreuzband- und Achillessehnen- oder auch Rotatorenmanschettenverletzungen
  • Knorpeloperationen (Mikrofrakturierung, OATS, Autologer Chondrozyten Transplantation (ACT)
  • Meniskusrefixationen

Kosten:
Die Kosten einer ACP-Heilbehandlung werden durch die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen. Die Gesamtkosten inkl. Material für einer Injektion betragen pro Behandlung ca. 135€. Je nach Diagnose und Indikation erfolgen 3-5 ACP-Injektionen.

 

>> Arthrex ACP® Waiting Room Video

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